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Rechtsanwälte und Notar Gehringhoff & Huppert

Hinweis der Westfälischen Notarkammer aus dem Newsletter 14/2018 vom 15.11.2018

16. November 2018 / in Allgemein 

Aus gegebenem Anlass weisen wir darauf hin, dass Pishing-Mails mit einer unserer Absenderadressen im Umlauf sind. Die Mails stammen nicht von uns und wir haben selbstverständlich auch keine Daten weitergegeben. Löschen Sie die Mails und öffnen Sie auf keinen Fall die Anhänge. Bei manchen E-Mail-Anbietern werden die Nachrichten aufgrund Virenverdachts gesperrt. Die Mails enthalten nach unseren Kenntnissen Rechnungen bzw. Mahnungen oder sogar Lastschriftankündigungen im doc-Format.

Wir möchten auf diesem Weg hinweisen, dass Sie von uns (als Geheimnisträger) niemals ein manipulierbares Rechnungsdokument per E-Mail erhalten würden.

Elektronisch erstellte Rechnungen von Rechtsanwälten und Notaren müssen bereits aus standesrechtlichen Gründen mit einer qualifizierten elektronischen Signatur versehen werden. Wir erstellen ein Rechnungsdokument im PDF/A-Format, das mit einer Signatur als separate Datei in der Dateiendung *.p7s versehen ist.

Optisch lassen sich die Mails dadurch unterscheiden, dass sie keine persönliche Anrede sowie Grußformel enthalten. Auch die in den Mails angegebenen Telefonnummern stimmen nicht überein. Lediglich die Absenderangaben unserer Sachbearbeiter sind zutreffend.

Wir sind nicht die einzigen, die von den derzeit herrschenden, massiven Täuschungs-/Manipulationsversuchen betroffen sind. Wie die Westfälische Notarkammer hinweist, ist auch diese, neben weiteren Rechtsanwälten sowie Notaren, von den aktuell herrschenden Täuschungsversuchen betroffen.

 Nachfolgend ein Auszug aus dem oben genannten Newsletter:

„Westfälische Notarkammer * NEWSLETTER * Westfälische Notarkammer * NEWSLETTER *

14/2018 15.11.2018

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten Sie heute wie folgt informieren:

Warnhinweis: Pishing-Mails

Pishing-Mails, also solche E-Mails, die verschleiert hinter einer realen Absenderadresse versuchen, Ihnen verseuchte Anhänge zuzustellen, häufen sich in letzter Zeit in erschreckender Weise. Wie Ihnen bekannt ist, wird auch die E-Mail-Adresse unserer Büroleiterin Frau Brüggemann für solche Attacken missbraucht. Gleiches gilt für E-Mail-Adressen aus der Bundesnotarkammer, aber auch für E-Mail-Adressen von Kolleginnen und Kollegen. Die Problematik verschärft sich dadurch, dass man den eingehenden Nachrichten nicht auf den ersten Blick ansehen kann, dass sie z.B. nicht aus der Westfälischen Notarkammer heraus verschickt worden sind. Noch vor einiger Zeit konnte man dies relativ leicht daran erkennen, dass hinter der vermeintlichen Absenderadresse ...@westfaelische-notarkammer.de die tatsächliche Domain z.B. in Mexiko oder in der Ukraine erkennbar war, von der die Nachricht versandt worden ist. Mittlerweile gelingt es den Spammern, diese Absenderangabe in Ihrem Eingangspostfach unsichtbar zu machen. Der dubiose Hintergrund dieser Nachrichten erschließt sich häufig allerdings durch den Text, in dem es um stornierte, nicht bezahlte oder gestundete Rechnungen mit der Aufforderung geht, die Anlage zu öffnen. Häufig findet sich auch keine klare Adressierung und die Grußformel am Ende ist dubios.

Allen, die in Ihrer Kanzlei elektronische Nachrichten empfangen und verarbeiten dürfen, muss klar sein, dass das Öffnen verseuchter Anhänge schwerwiegende Konsequenzen für die gesamte EDV der Kanzlei haben kann. Es dürfen daher nur solche Nachrichten verarbeitet werden, die eindeutig von einem vertrauenswürdigen Absender stammen. Schon bei leisesten Zweifeln sollte eine Anlage nicht geöffnet werden.

Bei Zweifeln ist es erforderlich, zunächst den sog. Nachrichten-Header zu überprüfen. Ein Beispiel für einen solcher Header, dem zu entnehmen ist, dass die Nachricht tatsächlich aus Mexiko versandt worden war, ist im Dateianhang beigefügt. Sie sollten sich für Ihr E-Mail-Programm erläutern lassen, wie dieser Nachrichtenvorspann geprüft wird und mit diesem Verfahren allen Nutzerinnen und Nutzer des E-Mail-Accounts der Kanzlei vertraut machen.

 Mit freundlichen kollegialen Grüßen

Christoph Sandkühler
Geschäftsführer
Westfälische Notarkammer

Ostenallee 18
59063 Hamm
Telefon: 02381-96959-0
Telefax: 02381-96959-51
Unsere Homepage:www.westfaelische-notarkammer.de

Wir danken unseren Mandanten und Kommunikationspartnern herzlich dafür, dass Sie uns auf diese Gefahren zahlreich hingewiesen haben und uns so in der Bekämpfung dieser Täuschungsversuche unterstützen.

Ein weiterer Dank gilt der Westfälischen Notarkammer, die uns gestattet hat, den Auszug aus dem Newsletter der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen.